Eine Besichtigung, organisiert vom NQV Breite-Lehenmatt am 18./19.1.2006

Das Breite-Hotel ist in Bezug auf seine Entstehung, sein Betriebskonzept und seine Betriebsführung in der Nordwestschweiz einzigartig. Schweizweit gibt es nur noch in St. Gallen und seit kurzem auch in Leuk ein gleichartiges Hotel. In Basel ist es einerseits ein modernes Stadthotel für Geschäfts- und Städtereisende, andererseits ein Arbeits- und Ausbildungsplatz für ca. 35 behinderte Menschen mit IV-Rente. Als das Projekt ins Leben gerufen wurde, gab es in Basel nur wenige, aber teure Hotels wie das Hilton, die über rollstuhlgängige Zimmer verfügten. So stellt das Breite-Hotel mit seinem Angebot auf mittlerem Preisklassenniveau und komplett hindernisfrei gebaut eine sinnvolle Ergänzung dar. Es ist deshalb aber kein Behinderten-Hotel, sondern ein Hotel wie jedes andere, nur dass es sich vom Betrieb her gegenüber anderen Hotels unterscheidet.

Auf einer Etage befinden sich die 36 Zimmern und 54 Betten des Hotels. Für den gelungenen Innenausbau zeichnet sich das Basler Architekturbüro Larghi & Stula verantwortlich. Und für Hotelgäste stehen in der Autoeinstellhalle im UG 18 Parkplätze zur Verfügung.

Text / Foto: E. Grüninger Widler / Ursula Brückner