Die Quartier-Zytig Nr.1 entstand im November 1986 zum Anlass des hundertjährigen Jubiläums des NQV Breite-Lehenmatt. Die Zeitung erschien schon damals 4 x jährlich. Gedruckt wurde sie von der S. Bürgin Druck und Verpackungs AG in Birsfelden. Die Gründer und das Redaktionsteam der Quartier-Zytig waren die Herren Hans Ackermann und Heinz Stampfli. Die Themen der ersten Nummer waren: 100 Jahre Neutraler Quartier Verein Breite-Lehenmatt, Autobahnüberdeckung, Breite-Zentrum, Alters- und Pflegeheim Breite, Nordtangente, Geschäfte im Quartier, "E Breitlemer verzellt..", warum eine Quartierzeitung, was will der Quartierverein, Verkehrskorrekturen, Vereine im Quartier, Wohngenossenschaften im Quartier, s’Ryhbadhysli, Familiengärten in der Hagnau, Kulturprogramm des NQV, Leserbriefe und Anregungen, Mitgliederwerbung und Mitarbeiter in den Sachgruppen des NQV.

Herr Umberto Stücklin zeichnete lange Zeit als Chefredaktor. Ihm folgte während mehr als einem Jahrzehnt die schon verstorbene Frau Alice Zimmermann. Es wirkten weiter mit Herr Max Pusterla, der ebenfalls verstorbene Herr Georges Meier und Herr Josua Buchmüller. Später wurde das Blatt zum Quartierkurier unbenannt und fusionierte mit dem NQV St. Alban-Gellert. Die Firma Oberli Druck und Medien GmbH übernahm dann Druck und Layout. Aufgrund der Inserate im Quartierkurier fällt auf, dass damals viel mehr Gewerbe und Unternehmungen im Quartier ansässig waren. Der Autobahnbau, die Stadttaubenplage und die Birs-Renaturierung waren die Themen jener Zeit. Die Zeitung hat das Layout mehr als einmal gewandelt. Zwischendurch hiess es das Blatt sogar Breite-Lächematt.

Seit dem Jahr 2006 leitet Frau Grüninger das Readaktionsteam. Frau Edith Oberli von der Oberli Druck und Medien GmbH managt Layout und Druck. Redaktionsmitglieder aus dem Breite-Lehenmattquartier sind heute: Martin Donkers, Dr. Sigfried Schibli, Veronika Röthlisberger, Johanna Schmucki, Oliver Lüdi und Franziska Fruttiger. Heute beschäftigen uns Themen wie die Wohnlichkeit bei zunehmendem internationalem Eisenbahnverkehr, der Richtplan Basel-Stadt, die Lärmemissionen des Verkehrs, Abfall, Sprayereien und allgemeine Verkehrsfragen in der Breite wie die Busanbindung Sternenfeld und die zukünftige S-Bahnstation sowie die Schliessungen von öffentlichen Einrichtungen wie Polizeiposten oder Postbüros. Weil in der Zwischenzeit die Bevölkerung mehr Raum durch Neubauten beansprucht, ist der Freiraum zur Erholung enger geworden. Leider sind wegen den hohen Mietpreisen viele Kleingewerbebetriebe aus dem Quartier entwichen oder verschwunden. Ein gewaltiger Einschnitt war der für den Durchgangsverkehr notwendige Autobahnbau in den 70-er Jahren, welcher viel Lärmemissionen und einige hässliche Orte im Quartierbild hinterliess. Der Bau einer neuen Eisenbahnbrücke zur Erhöhung der Kapazitäten im internationalen Bahnverkehr ist heute aktuell.

Wir alle wissen auch die schönen Orte an der Birs und dem Rhein zu schätzen. Wir weisen auf diese Orte und Besonderheiten hin. Ferner machen wir auf Institutionen, Geschäftstätigkeiten, Veranstaltungen, Vereine, Geschichtliches und Kulturelles mit Ihrer Werbung und Anzeigen aufmerksam. In Leserbriefen können Sie sich selbst zu Wort melden. Wir möchten Ihnen als Leserinnen und Lesern eine lebendige, interessante, attraktive und informative Zeitung bieten und Sie auch für neue Themen gewinnen und behalten.